Betty-Reis-Buchpreis

Foto: Stefanie Leo (Quelle hier)

Solche Nachrichten bekommt man gerne: Der erste Preisträger des Betty-Reis-Buchpreises lautet Frank Maria Reifenberg, für seinen Briefroman „Wo die Freiheit wächst“. Fünf Titel hatten es auf die Shortlist geschafft, aus der dann Schülerinnen und Schüler der Geschwister-Scholl-Gesamtschule in Solingen den Gewinner aussuchten. Und das macht diesen Preis besonders: Diejenigen, für die ich das Buch geschrieben habe, mussten überzeugt werden. Ich sage einfach nur: DANKE! Es ist mir eine große Freude und Ehre, diesen Preis zu erhalten!

Betty Reis, die aus Wassenberg am Niederrhein stammte, wurde in Solingen in der Progrom-Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 erstmals verhaftet, kam wieder frei und wurde 1944 dann doch noch ins Konzentrationslager Bergen-Belsen deportiert und schließlich ermordet.

Die Betty-Reis-Gesellschaft will an ihr Schicksal erinnern und durch den Betty-Reis-Buchpreis dafür Sorge tragen, dass Kindern und Jugendlichen Menschlichkeit, Toleranz und Respekt vermittelt werden, um unsere Gesellschaft vor extremistischen und menschenfeindlichen Entwicklungen zu schützen.

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